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Die Stadtschulen steuern gezielt in die digitale Welt

Der Umgang mit digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien gehört zu den Schlüsselkompetenzen wie Lesen, Rechnen oder Schreiben. Digitale Medien durchdringen alle Bereiche unserer Gesellschaft: Arbeit, Freizeit, Familie, Gemeinschaft. Es ist folgerichtig, dass der Umgang mit digitalen Medien bereits in der Schule gelehrt und gelernt wird.

Diesem Umstand tragen die Stadtschulen Zug mit einem neuen Medien- und ICT-Konzept Rechnung. Das Konzept basiert auf den ICT-Empfehlungen des Kantons Zug, des Lehrplans 21 Medien und Informatik und der «ICT-Strategie der gemeindlichen Schulen des Kantons Zug 2018–2022». Das Konzept für die Stadtschulen Zug wurde im Frühjahr 2018 erarbeitet. Im Juni dieses Jahres stimmte der Stadtrat dem Medien- und ICT-Konzept zu und beauftragte die Stadtschulen in Zusammenarbeit mit der Informatik Stadt Zug das Konzept bis zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 umzusetzen.

Der Begriff digitale Medien wird gerne mit digitalen Geräten gleichgesetzt: Computer, Smartphone und Tablets. Dabei sind diese Geräte nur das «Fahrzeug» um die Vielzahl der Möglichkeiten, die sie bieten, zu erkunden! Kommunikation, multimediale Lernzugänge, selber Medien produzieren, Film- und Audiodateien zur Lernunterstützung nutzen, individuelles Recherchieren und Forschen, vermitteln von interaktiven Lerninhalten…
Digitale Medien eröffnen Chancen für einen lebensnahen, spannenden und kreativen Unterricht. Bei allem Tun mit digitalen Medien stehen drei Gesichtspunkte im Vordergrund:

  1. Wie wende ich etwas an?
    Dabei geht es um die handwerkliche Tätigkeit: Wo muss ich klicken, was muss ich einstellen… Es sind Anwendungen, die geübt und geschult werden.
  2. Wie funktioniert das?
    Ein Verständnis für die Technik steht hier im Fokus: Wie können Suchmaschinen so schnell Ergebnisse finden? Was ist ein Programm? Was sind Pixel in einem Bild?
  3. Was bedeutet das für die Gesellschaft?
    Was machen die Medien mit uns? Darf ich alles glauben, was ich auf Youtube sehe oder auf Instagram lese? Warum spiele ich so gerne Games? Warum sind manche Anwendungen gratis oder sehr billig? Darf ich Fotos von Freunden weitersenden?

Fliessen obenstehende Fragestellungen konsequent in den Unterricht ein, werden die Lernenden einen verantwortungsvollen, verstehenden und sorgfältigen Umgang mit den digitalen Medien erlernen und pflegen.

Um die Vielfalt der Möglichkeiten digitaler Medien im Unterricht einzusetzen und die Inhalte des Lehrplans umzusetzen, braucht es für die Lernenden und die Lehrenden genügend Geräte. Dabei werden Geräte zum Einsatz kommen, die das mobile und standortunabhängige Lernen ermöglichen.
Die Anzahl der Geräte präsentiert sich je nach Stufe unterschiedlich. Pro Kindergarten werden etwa drei berührungsempfindliche Geräte zur Verfügung stehen. In der 1.-4. Klasse ist pro vier Lernende ein mobiles Gerät vorgesehen. Zusätzlich wird ein Pool an mobilen Geräten pro Schulhaus bereitgestellt.
In der 5./6. Klasse und in der Oberstufe erhält jeder Schüler und jede Schülerin ein eigenes Gerät, das nach Absprache mit der Lehrperson nach Hause genommen werden darf.

Wer denkt, der Unterricht wird nun komplett digital, irrt. Digitale Medien sind eine spannende Repertoire-Erweiterung im Unterricht. Sie werden dort eingesetzt, wo sich ein didaktischer und methodischer Mehrwert erzielen lässt. Herkömmliche analoge Unterrichtsmedien und digitale Medien ergänzen sich. Gemeinsam sollen Lehrende und Lernende einen spannenden, lehr- und abwechslungsreichen Unterricht gestalten, um unsere Schule als freudvollen und lebendigen Lernort zu erhalten.

Sonja Schäli, Kommunikationsbeauftragte Stadtschulen
Pascal Schauber, Pädagogischer Leiter Schulinformatik

 


bild IT
Schulort Rektorat

Datum der Neuigkeit 13. Sept. 2018

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