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Logopädie

Logopädie


Allgemeines
Die Verantwortung für eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung liegt bei den Eltern (Elternrecht), deshalb bedürfen alle Massnahmen (Erfassung, Abklärung, Beratung, Therapie, weitere Massnahmen) der Zustimmung der Eltern oder gesetzlichen Vertreter des Kindes.
Die Therapeutinnen und Therapeuten üben ihre Tätigkeit in Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen des Kindes aus.

Aufgabenbereiche
Die Logopädie befasst sich mit Menschen aller Altersgruppen, deren verbale Kommunika-tionsfähigkeit derart beeinträchtigt ist, dass der persönliche, soziale und schulische bzw. berufliche Alltag darunter leiden könnte. Zu den Aufgaben gehören Prävention, Erfassung, Abklärung, Beratung und Therapie aller Störungen der mündlichen und schriftlichen Sprache, der Stimme, des Schluckens, des Kauens und der mathematischen Sprache.

Erfassung, Abklärung, Diagnostik, Therapie
Die Anmeldung erfolgt in der Regel durch die Eltern oder in deren Einverständnis durch Lehrpersonen, Ärzte, Psychologen, Institutionen u. a. Die Diagnose (Störungsbild und mögliche Ursache), die sich aus der Abklärung ergibt, bestimmt den weiteren Werdegang. Es kann eine Beratung genügen oder es wird eine Therapie eingeleitet. Oft ist zur genaueren Standortbestimmung ein medizinischer (Ohrenarzt, Neurologe, Augenarzt....) oder schulpsychologischer Untersuch notwendig.
In der Regel dauert eine Therapie nicht länger als zwei Jahre. Verlängerungen müssen begründet sein.

Warte- und Kontrollliste, Entwicklungsbeobachtung, Intervalltherapie
Die sofortige Aufnahme in die Therapie ist nicht immer gewährleistet. Das Kind wird bei ausgewiesener Therapiebedürftigkeit auf die Warteliste gesetzt. Bei einem frei werdenden Platz wird dasjenige Kind aufgenommen, dessen Therapiebedarf zu dieser Zeit am stärksten ist. Die Wartezeit kann mit Hausaufgaben oder anderen Massnahmen genutzt werden.
Bei einigen Kindern reicht eine Entwicklungsbeobachtung mit sporadischen oder regel-mässigen Kontrollen.
Intervalltherapie ist eine weitere bewährte Therapieform. Da besucht das Kind einen Therapieblock, hat dann Pause und besucht später einen weiteren Therapieblock. Dies kann mehrmals wiederholt werden.

Akteneinsicht und Schweigepflicht
Es gilt das Datenschutzgesetz für besonders schützenswerte Daten. Einsichtsrecht haben die Eltern bzw. rechtlichen Vertreter von unmündigen Kindern. Lehrpersonen und Behör-den können Einsicht nehmen, wenn es für die Ausübung ihrer Tätigkeit wichtig ist, jedoch nur mit Einwilligung der Eltern oder Patienten. Die Therapeutinnen sind zur Geheimhaltung verpflichtet.

Kontakte in den einzelnen Schulhäusern
Siehe angehängtes Dokument.

Vorschulbereich
Abklärungen oder Beratungen von Vorschulkindern laufen über den Heilpädagogischen Dienst Zug, Metallstrasse 1, 6300 Zug, Tel. 041 728 75 55, Fax. 041 728 75 59, hpd.zug@hpd.ch
Nähere Informationen unter www.hpd.ch

Dokument flyer_logopa776die_2011_2_ver_1.pdf (pdf, 127.9 kB)

Verantwortlich Telefon
Waser Baur, Claudia
058 728 88 57

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