Psychomotoriktherapie
Die Therapiestelle für Psychomotorik der Stadtschulen Zug bietet Therapieplätze für Kinder aus der Stadt Zug sowie für Kinder aus Menzingen, Neuheim und Walchwil.
Psychomotoriktherapie ist eine heilpädagogische Entwicklungsbegleitung, die den Anspruch hat, ganzheitlich auf das Kind einzugehen. Wir verstehen die menschliche Entwicklung als Einheit von Bewegen, Erleben, Fühlen, Denken und Handeln und gehen davon aus, dass sich Motorik/Wahrnehmung und Psyche wechselwirkend beeinflussen.
Unsere Therapieform orientiert sich am Bewegungs- und Beziehungsverhalten des Kindes. Im Zentrum unserer Sichtweise stehen lustvolle Bewegungserlebnisse, Körperwahrnehmung, räumliche und zeitliche Orientierung und der Ausdruck in Schrift und Bild. Grundlage ist eine tragfähige, vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Kind und uns.
Der therapeutische Rahmen ermöglicht es dem Kind, seine Bewegungserfahrungen zu erweitern, seine Bewegungsqualitäten zu verbessern und dabei Selbstvertrauen zu gewinnen. Der Weg wird frei für einen positiven Umgang mit seinen Stärken und Schwächen im eigenen Umfeld und mit anderen Menschen.
Kindergarten- oder Schulkinder können durch ihren Arzt oder den Schulpsychologischen Dienst bei der Therapiestelle für Psychomotorik angemeldet werden. Die Therapeutin klärt gemeinsam mit Kind und Eltern den Bedarf ab und stellt gegebenenfalls einen Antrag ans Rektorat.
Wird dieser bewilligt, beginnt die Therapie.
Die Kosten tragen die Schulgemeinden.
Die Therapiestelle für Psychomotorik der Stadtschulen befindet sich im Schulzentrum Maria Opferung
Klosterstrasse 2a, 6300 Zug
Telefon 041 725 41 30
Telefax 041 725 41 52
E-Mail psychomotorik@stadtschulenzug.ch
Nähere Informationen hier.
oder im Jahresbericht (siehe angehängtes Dokument).
Informationen für Lehrpersonen
Dokument: Jahresbericht_PMT_2008-09.pdf (193.8 kB)